Ideas
Produktdesign? Es geht nicht primär um die Form, wir suchen nach Lösungen. Es ist der Weg zu Produkten, die hundertprozentig funktionsfähig, möglichst einfach zu produzieren sind und über eine angemessene Ästhetik verfügen.
Das Ergebnis sind Produkte, die alt werden können. Die nicht nur Ihnen, sondern auch den nachkommenden Generationen dienen. Den Trends trotzen, weil ihre Schöpfer nicht auf den ersten Eindruck Wert gelegt hatten.
Make
Das Ergebnis sind Produkte, die alt werden können. Die nicht nur Ihnen, sondern auch den nachkommenden Generationen dienen. Den Trends trotzen, weil ihre Schöpfer nicht auf den ersten Eindruck Wert gelegt hatten.
Wir verwenden unser eigenes wärmebehandeltes Holz, beheizen die Hallen mit Biomasse und einer Wärmerückgewinnungsanlage, fahren mit alternativen Antrieben. Aus den Produktionsresten entsteht kein Müll, sondern eine Quelle für weitere Produkte.
Products
Werden dank ihrem Design nicht alt. Und dank der durchdachten Konstruktion und den verwendeten Technologien verkommen sie auch nicht. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Produkte nicht mit jeder neuen Saison ein Stück ihrer Funktionalität verlieren.
Metallene Elemente werden nach dem Sandstrahlen verzinkt und mit einem hochwertigen Anstrich beschichtet. Die verwendeten Textilien sind UV-beständig und wenn es möglich ist, benutzen wir keine Schrauben, sondern machen eine feste Verbindung.
Prinzip ECO 2.0
Umweltfreundlich und wirtschaftlich gleichzeitig
In allen Phasen, von dem Entwerfen über die Auswahl der Materialien und technologischen Verfahren bis hin zur Logistik spielt für uns die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle.
Wir sind ständig bestrebt, die Belastung der Umwelt zu minimieren, ohne jedoch die Stabilität der Firma zu gefährden. Ökologische und ökonomische Faktoren müssen gleichzeitig berücksichtigt werden. Dieses Prinzip nennen wir ECO 2.0.
Urwald bei uns
in Bílovice
Holz und wir? Einige hundert Tonnen jedes Jahr. Einschließlich tropischer Holzarten. Unsere Bemühungen, die Auswirkung der Förderung und des Transports von Tropenholz zu eliminieren, haben uns zum Prozess der thermischen Behandlung von Holz geführt.
Bei Anwendung dieser Methode erlangen europäische Holzarten zum großen Teil eine ähnliche Beständigkeit wie das Tropenholz. Statt der Einfuhr von Holz aus Südamerika kann man zum Beispiel eine Kiefer nehmen, die in der Nähe wächst.
Materialien?
Wir sind wählerisch
Das Holz für unsere Produkte wählen wir sorgfältig unter Beachtung des FSC®-Zertifikats (FSC-C011999) aus und können somit garantieren, dass es lediglich aus Wäldern kommt, die auf schonende oder naturnahe Weise bewirtschaftet werden.
Das Zeichen FSC auf dem Produkt bedeutet, dass Sie mit Ihrem Kauf zum Schutz der Wälder beitragen. Verantwortlich zeigen wir uns aber auch bei der Auswahl von Textilien – unser Lieblingsstoff Crevin wird aus recycelten Rohstoffen hergestellt.
Womit wird geheizt?
Damit, was übriggeblieben ist
Abfallwärme und Holzreste aus der Produktion. Das sind die Quellen für die Beheizung der meisten Produktionsräume bei Egoé. Das Ziel ist, kein unnötiges Geld und Emissionen zum Fenster hinauszuwerfen.
Zwei neue Hallen mit einer Fläche von 3 000 Quadratmetern sind erst auf den zweiten Blick einzigartig. Für die Beheizung sorgt ein Holzvergaserkessel, der Produktionsverschnitt verbrennt.
Thermisierung
Die Anlage zur thermischen Modifizierung wurde bei Egoé im Februar 2022 in Betrieb genommen. Ihre Kapazität beträgt zehn Quadratmeter. Behandelt werden insbesondere Esche, Kiefer, Lärche und Fichte. Das Holz wird bei Temperaturen von 170 bis 220 °C behandelt. Zum Einsatz kommen sowohl das Vakuum als auch Wasser und Dampf. Durch die thermische Behandlung von heimischen Holzarten senken wir den Verbrauch von Tropenholz und somit auch den CO2-Fußabdruck der endgültigen Produkte.
Eingesparte Tonnen von Oxiden
Unsere Firmenwagen und Handhabungstechnik verbrennen statt Erdöl verdichtetes Erdgas. Plug-in Hybride. Und dazu noch eine eigene Heimtankstelle und die erste öffentliche Ladesäule in der Region. Bei unserem Fuhrpark achten wir darauf, dass alternative Treibstoffe vertreten sind. Seit mehreren Jahren. Dadurch können wir jedes Jahr die Entstehung von 13 500 kg CO2 und 152 000 kg NOx verhindern.
Wir halten es auf und lassen es nur langsam weg
Wasser hat es nicht leicht mit uns. Vielleicht möchte es weg. Es geht aber nicht. Auf dem Firmengelände in Bílovice 519 wartet auf Wasser ein langer Dienst. Insbesondere auf das Regenwasser. Statt der Kanalisation fließt es nämlich in unseren Teich. Dort erfüllt es gleich drei Funktionen. Erstens, das Wasser macht unser Gelände schöner. Zweitens, es hilft uns mit der Bewässerung des angrenzenden Obsthains. Und drittens geht es um die Hauptquelle des Löschwassers.
Weiße Karpaten aber auch Angola.
Kein Sparen beim Pflanzen
Nach einer Kalamitätsholzernte im Herzen der Weißen Karpaten ist eine zwei Hektar große freie Fläche entstanden. Wir haben sie gekauft und in Etappen 14 000 neue Bäume gepflanzt. Damit endet es aber nicht. Um den entstehenden Wald kümmern wir uns auch weiterhin. Das Pflanzen von Bäumen hat in unserem Fall einen tieferen Sinn. Mehr als 3 000 haben wir im afrikanischen Angola gepflanzt, direkt auf dem Firmengelände haben wir einen Obstgarten. Wir arbeiten mit Holz und gleichen dadurch die Bilanz aus. Einfach ein Baum für einen Baum.
Wenn Reste Sinn machen
Baukasten, Spielzeug, bildende Spiele. Das alles kann aus einem Haufen Abschnitt entstehen. Es reicht nur eine Idee und der Wille, alles zu verwerten. Dieses sinnvolle Projekt nennen wir didawood. Bei Didawood geht es aber nicht nur um unser Holz und Holzreste. Es ist uns gelungen, dass auch andere Firmen mitmachen, die zum Beispiel den Verschnitt von Kartons für Verpackungen oder Stoffe für das Zubehör liefern. Das ist zirkuläre Wirtschaft in der Praxis.
Nachhaltigkeit
Wenn schwarz eigentlich grün ist
Alte Reifen statt Schotter und Zement
Lärmschutzwände. Hunderte Kilometer von Barrieren entlang von Autobahnen, Straßen und Bahnstrecken. Meistens sind sie aus Beton. Und dazwischen strahlen schwarze oder graue Abschnitte. Von Egoé. Aus alten Reifen. Oder auch PET-Flaschen. Die Lärmschutzwand noba ist somit in Wirklichkeit grün. Die Basis für ihre Herstellung bilden Produkte am Ende ihres Lebenszyklus – alte Reifen. Anstatt auf einer Deponie gelagert oder verbrannt zu werden bekommen sie ein zweites Leben.
Zutaten? Fünf Reifen und fünf PET-Flaschen obendrein
Die schallabsorbierenden Paneele sind aus Gummi-Rezyklat hergestellt. Für die Produktion eines Quadratmeters brauchen wir fünf PKW-Reifen. Und sofern die Lärmschutzwand zusätzlich mit einer abschließenden Textilschicht geschützt wird, sind zur Herstellung noch weitere fünf 1,5 l große PET-Flaschen erforderlich.
Lärmschutzwand noba als Beispiel der zirkulären Wirtschaft
Lärmschutzwände werden meistens aus Beton produziert. Die primären Rohstoffe Zement und Splitt sind nicht erneuerbar und ihre Produktion energetisch anspruchsvoll. Noba nutzt dagegen Abfallprodukte und verlängert ihren Lebenszyklus. Das System besteht größtenteils aus recycelten Materialien, die nach dem Ablauf der Lebensdauer als Lärmschutzwand wieder recycelt werden können.